Jäger des Lichts
von Josef Hirschböck

(Aus dem Buch/Klangkonzert Herbstzeitlos)

Oh warmer Atem, blaues Leinen,
legst und spannst dich in die Welt,
brichst schäumend dem Glück die Bahn;
goldene Tage leuchten dem Herz,
das lange gehungert.

Wir durchfliegen die Zeit, erobern den Raum,
besinnungslos an vielen und keinem Ort zugleich,
bunt und grell, die prallen Narren, torkelnd
im Taumel gebrechlichen Glücks, wir
die Jäger des Lichts.

Josef Hirschböck


 

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