täglich meine neugier stillen

Siegfried Schreck, geboren 1948 in Bottrop, kam mit 20 Jahren nach Hamburg und arbeitet seitdem im Hamburger Hafen.

Seit 1980 schreibt er Gedichte und Songtexte und veröffentlichte vier Gedichtbände. Seine Gedichte wurden vertont, im Rundfunk und Fernsehen gelesen. Ausserdem gab es Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften.

Nach zehn Jahren "Kunstpause" meldet er sich nun wieder zurück.

Heute schreibt er Songtexte für Achim Reichel (ehemals Rattles) und Kinderliedertexte für einen Musikverlag. Neu hinzugekommen ist die Computermalerei und die digitale Fotografie.

Er ist verheiratet und lebt in der Nähe von Hamburg.

Weitere Infos und Werke von Siegfried Schreck finden Sie auch seiner privaten Homepage.

nebelnotizen

Bei klarer Sicht 
ist mir die Gegend fremd, 
so wird denn vieles übersehen, 
was immer steht an seinem Platz. 

Ich habe mich zu sehr verrannt 
in Vorwärts und Zurück, 
als dass ich Haus und Weg, 
Baum und Strauch 
noch eines Blickes würdige. 

Was ich nicht sagen darf: 
Ich kenn den Weg. 
Hab ich ihn wirklich je berührt 
ausser mit dem Leder? 

Ich werde täglich meinen 
Trampelpfad vertiefen, 
falls nicht ein Nagel 
durch mein Schuhwerk dringt, 
es sei denn, 
dass ich davon  
gar nichts merke. 

Ich habe gründlich recherchiert. 

In Vorbereitung: 
Den Nebel zu beschreiben. 

siegfried schreck
1987

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